Geschichte

 

Die Bedeutung des Gemeindewappens:

 

 

In einem von Gold und Grün schräg rechts geteilten Schild ein von einem Rot und zwei Fenstern durchbrochener blauen Turm im goldenen und eine goldene Pilgermuschel im grünen Felde:“

Ursprünglich besteht unser Gebiet aus zwei selbständigen Gemeinden: die goldene Hälfte des Wappens steht für Lassing - Sonnseite, die grüne für die Teilgemeinde Lassing - Schattseite. Der Turm symbolisiert die Burg Strechau, die Muschel als das Zeichen des Hl. Jakob, die Kirche von Lassing. Damit sind die beiden geschichtlich bedeutsamsten Institutionen unseres Ortes im Gemeindewappen vertreten.

 

 

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Historisches:

 

·        1036 Der 9. Mai wird zum Geburtstag unseres Dorfes. Lassing wird erstmals urkundlich als "Laznichove" erwähnt

·        1516 Ein Großbrand legt das gesamte Dorf in Schutt und Asche

·        1596 Erstmals wird urkundlich eine Schule in Lassing erwähnt

·        1642 Zu dieser Zeit leben in Lassing 1100 Menschen

·        1818 Ein Blitz entzündete die Pfarrkirche von Lassing. Die Wiederaufbauarbeiten werden erst 1826 beendet.

·        1823 Zu Ostern wollte Erzherzog Johann die Postmeistertochter Anna Plochl auf Burg Strechau heiraten. Aufgrund der fehlenden Zustimmung von Kaiser Franz I wurde die Ehe jedoch im letzten Moment verhindert.

·        1895 Von Oberlehrer Christian Wolf wird der Spar- und Vorschusskassenverein nach Raiffeisen gegründet. Aus diesem Verein entstand die heutige Raiffeisenbank Liezen mit den vier Bankstellen in Lassing, Selzthal, Weißenbach bei Liezen und Wörschach.

·        In den beiden Weltkriegen mussten auch zahlreiche Lassinger Männer ihr Leben lassen. Ihre Namen finden wir auf den beiden Kriegerdenkmälern. Einmal im Jahr gedenken wir diesen Männern bei einer Heldenehrung zu Allerheiligen.

·        1988 Gündung der Partnerschaft mit der Gemeinde Luzenac in Frankreich

·        1992 Ausstellung auf der Burg Strechau „Glaube und Macht“. Die Ausstellung ging von 16. Mai bis 1. November 1992 Veranstalter waren die Gemeinde Lassing, Land Steiermark und die Evangelische Kirche in der Steiermark. Auf Burg Strechau wird die Lassinger Symphonie von Karl Haidmayer aufgeführt. Durch eine enge Beziehung zum damaligen Bürgermeister Zeiser schreibt der steirische Komponist im Auftrag der Gemeinde seine 14. Symphonie. Für die Uraufführung wurde eines der besten europäischen Jugendorchester aus Albanien eingeflogen.

·        1995 Die Kläranlage Lassing wird in Döllach ihrer Bestimmung übergeben

·        1997 (- 2002) Speed Hill Race in Lassing, eines der größten Motorrad-Events mit jährlich 10.000 Besuchern findet in Lassing statt

·        17.7.1998 Das schwerste Grubenunglück Österreichs in der Nachkriegszeit erschüttert Lassing. 10 Kumpel verunglücken tödlich im Bergwerk der Naintsch Mineralwerke GmbH. Der Bergmann Georg Hainzl kann nach 9 Tagen gerettet werden. Eine Welle der Hilfsbereitschaft ganz Österreichs setzt ein. Anteilnahme aus der ganzen Welt können den schmerzlichen Verlust jedoch nicht lindern. Lassing hofft, dass die Bergleute aus dem eingestürzten Bergwerk geborgen werden können. Auch eine EU-Kommission wird zur Klärung der Unglücksursache eingesetzt.

·        1999 Die Gemeine Lassing ist im Internet vertreten.

·        2007 LH Stv. Herrmann Schützenhöfer besucht Lassing und segnet die Amtsrämue, sowie das Feuerwehrfahrzeug der FF Lassing

·        2007 Die Lassingerin Daniela Zeiser feiert ihr Debüt im Ski-Weltcup

·        2008 Die Angelobung der Rekruten Aigen und Zeltweg findet in Lassing statt.

·        2011 Die Gemeinde Lassing feiert ihr 975-jähriges Bestehen