Bürgermeister

 

Da Summa is´umma ...

 

Die Zeit vergeht wie im Flug, frei nach Marie von Ebner-Eschenbach: „Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.“ Also nützen wir sie und beginnen damit, auf einen Sommer ohne schwere Unwetterbei uns zurückzublicken und freuen wir uns darüber.

 

Es hat sich herausgestellt, dass die Entscheidung, vor 30 Jahren mit der Wildbachverbauung zu beginnen, richtig war. Sie ist für den Lassingbach-Oberlauf, Treschmitzbach, in Neusiedl und in Altlassing abgeschlossen. Dort überall gibt es Sicherheit. Trotzdem kommen neue Gefahrenstellen hinzu, denn auch die kleineren Bäche können was. So kommt es bei Unwettern beim Badesee durch das „Saugrabl“ immer wieder zu Überflutungen der Landesstraße, aber auch in Trojach, Lassing Ort östlich vom Ertlberger und in der Ortschaft Stein gab es Überschwemmungen. Im Bereich Moos und, Euro-Minerals wurde die Straßenquerung wiederholt durch den Wiedenbach überflutet.

Diese Gefahrenstellen zu beheben, dazu bedarf es eines größeren Projektes. Aber den Hinweisen der Natur wollen wir Folge leisten und Maßnahmen ergreifen.

 

Wie in der letzten Ausgabe bereits angekündigt, schreitet der Wohnbau in Lassing zügig voran. Durch die Aufstockung der Wohnbauförderung durch Landesrat Hans Seitinger werden nun bei der Volksschule tatsächlich acht statt sechs neue Wohnungen gebaut.

Im Bereich „Altes Pflegeheim“ hat bereits die Bauverhandlung stattgefunden. Die Umbauarbeiten für 14 Jugendstartwohnungen und 29 leistbare Wohnungen beginnen über den Winter. Derselbe Bauherr - Reinhard Beichtbuchner - errichtet auch sieben sehr komfortable Penthouse-Wohnungen an der Grenze Trojach-Heuberg. Weitere sechs neue Wohnungen werden im ehemaligen Gasthaus Lösch gebaut.

Bereits heute merken wir, dass sich die Investitionen in den Kindergarten und den Bau der Kinderkrippe positiv auswirken. Das Interesse an Wohnungen ist groß, die Nachfrage gut.

 

Zum Thema Verkehr werde ich in dieser Ausgabe der Gemeindenachrichten noch ausführlich Stellung nehmen, weil das Problem „Ausweichroute“ immer brennender wird und wir nicht tatenlos zuschauen können.

 

Das Thema Wegebau ist auch in unserer Gemeinde nicht einfach abzuhandeln. Zwar wird im nächsten Jahr am Geh- und Radweg im Bereich Heuberg weiter gebaut, für alle anderen Projekte wie Mitterbergweg, Spiegelsbergweg, Steinweg, Ertlbergerweg und Schattenbergweg muss die Finanzierung aber erst geklärt werden. Dies erfordert sowohl für das Land Steiermark als auch für die Gemeinde Lassing größte Anstrengungen, da es enormen Nachholbedarf in nahezu allen steirischen Gemeinden gibt. Der ländliche Wegebau wird das zentrale Thema der nächsten Jahre sein.

 

Hinsichtlich schnelles Internet ist zu berichten, dass A1 noch keine Mitteilung gegeben hat, wann mit dem Breitband-Ausbau in Lassing begonnen wird.  Es steht nur fest, dass die „Daten-Autobahn“ 2019 fertig sein sollte.

 

Noch eine klare Ansage hinsichtlich der Halle am Badeteich: der geplante Umbau zu Ferienwohnungen findet nicht statt, die Halle steht weiter für Veranstaltungen und Familienfeiern zur Verfügung und bietet ein verbessertes Angebot.

 

Lassing ist laut Budget weiterhin keine Abgangsgemeinde. Der durch den Umbau des Kindergartens notwendige Nachtragsvoranschlag brachte im ordentlichen Haushalt einen kleinen Überschuss. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil der Kindergarten-Umbau doch immerhin 413.000 Euro gekostet hat.

 

Wir wenden uns wieder dem Advent und der Weihnachtszeit zu. Gesundheit und Zufriedenheit wünsche ich euch allen, und wenn die Zeit gekommen ist ein fröhliches und friedliches Weihnachtfest.

 

Euer Bürgermeister

Fritz Stangl